Blühsträucher

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Bei Pflanzen auf beheizten Böden gilt Ähnliches. Ansonsten kommt es schnell zu Wurzelfäule. Die Baumscheiben müssen gras- und unkrautfrei sein, da jedweder Bewuchs eine unerwünschte Nährstoffkonkurrenz für den Baum ist. PGB4 Hosta — Funkie: Die Gelbe Wegameise ernährt sich hauptsächlich vom Honigtau der Wurzelläuse.

Unsere Lieblinge der Kategorie - Rosen


Sie füllen das Formular Edelreiserbestellung aus und senden es uns zu. Wild- und Zierformen der verschiedenen Obstgehölze finden Sie unter Laubgehölze: Die Unterlagen sind viruszertifiziert und, soweit möglich, aus biologischer Anzucht. Sämlinge von Bittenfelder, Grahams Jubiläumsapfel, Antonowka: Sie eignen sich für alle Bodenarten.

Im heutigen Biolandbau sind diese Unterlagen wieder rehabilitiert. Sie weist eine mittlere Standfestigkeit auf und ist genügend frosthart. Die Erträge sind früh und von guter Qualität. Die Baumscheiben müssen gras- und unkrautfrei sein, da jedweder Bewuchs eine unerwünschte Nährstoffkonkurrenz für den Baum ist.

Da M9 nicht standfest ist, ist ein Pfahl oder ein Gerüst notwendig. Die Frosthärte ist ziemlich gut. Nur für mittelstarke-stark wachsende Sorten zu empfehlen. Die Lebensdauer ist sehr bergenzt. Das Wachstum dieser Unterlage beträgt ca. Sie stellt hohe Anforderungen an den Boden. Dieser sollte warm, gut durchlüftet und keinesfalls nass sein. Auf Kalkböden anfällig für Chlorosekrankheiten. Sie ist mit einigen Sorten unverträglich, dadurch ist eine Zwischenveredelung mit einer verträglichen Sorte notwendig.

Sonst gleicht sie Quitte A. Vogelkirsche, die am meisten verwendete Unterlage für Kirschveredlungen. Sie will tiefgründige, nicht zu feuchte Böden. Er wurzelt eher flach und ist dadurch vor allem für feuchte, tiefgründige und kalkarme Böden geeignet. Etwas empfindlich bezüglich Trockenheit und Winterfrost. Sie soll auch für Chloroseböden und besonders als Pfirsichunterlage geeignet sein. Antonowka — Possarts Nalivia: Böhmischer Brünnerling — Welschisner: Braunauer Rosmarin - Winterrolling: Chrysofsker - Roter Jungfernapfel: Discovery - Thursten August: D, Frucht grüngelb, sonnseits rötlich.

England, kleiner, goldgelber, sonnseits etwas orangeroter Apfel mit zahlreichen Schalenpunkten, saftig, schwach gewürzt, wenig Säure bei hohem Zuckergehalt, intensiver Geruch. Fasslapfel - Rheinischer Bohnapfel: Freiherr von Berlepsch Goldrenette: OÖ, Inn- Hausruckviertel, evtl. Herkunft unbekannt CH- Thurgau?

Abstammung wahrscheinlich aus der Normandie, wo sie ca. Ungeeignet für Trockene, kalte, nasse Böden. D, gelbgrün, sonnseits gerötet, saftig, ohne Würze, vorherrschende Säure, wenig Zucker.

Ilzer Rosenapfel — Weinler: J adernicka — Mährischer Kernapfel: Bayern, vor , sonnseitig intensiv rot gestreift, wenig saftig, grobzellig. Der Satz ist sehr aussagend über sein Verhältnis zur Pomologie.

Krummstingl - Rheinischer Krummstiel: A, gelber, hochgebauter Apfel, saftig, ganz besonders für Branntweinerzeugung geeignet. M alerapfel — Winterstettiner: A, Winterapfel, Tafel- und Haushaltsapfel. Reichenau 1 — evtl. Pilzkrank-heiten, schwachwachsend, lockerer Wuchs. Herkunft ungewiss, erstmals beschrieben, kräftig gerötet, mit hellen Punkten.

Roter Herbstkalvill — Edelkönig: England, nicht lagerfähig, rotorange, leicht gestreift, Fleisch saftig, mürbe, angenehmer Geschmack, mittelstarker Wuchs, sehr hoher Ertrag. Roter Rambour aus Breitensee: Schmiedberger Renette — Plankenapfel: CH, Frucht klein, gelb, von unbedeutender Qualität, als Stammbildner für schwachwachsende Sorten, sehr stark wachsend, gesund, anspruchslos.

Ansprüche gering, sehr gesund gegenüber Schorf. Fleisch mürbe, saftig, feiner, weinsäuerlicher Geschmack, benötigt gute Lagen. Teuringer Winterrambour — Schönster vom Neckartal: V an Elsner Kalvill: W achsrenette von Benediktbeuern: Österreich er von Prof. Mit dem Weberbartlmost hat es eine besondere Bewandtnis: Dem Kaiser trotzte er das Zugeständnis ab, die erste evang.

Kirche in der Region zu bauen. Seitdem sind beide Glaubensgemeinschaften dort präsent. Wird als reine Verwertungssorte beschrieben, nicht wenige meinen, dass sie auch eine ganz akzeptable Tafelfrucht ist. Andenken an den Kongress: D, , kleine, flachrunde, sehr gute Mostbirne, Anbau nur in warmen Lagen.

Herkunft ungewiss, vor dem Gute Luise von Avranches: Kaiserbirne mit dem Eichenblatt: König Karl von Württemberg: Köstliche aus Charneaux — Bürger-meisterbirne: Nägelische Birne — Harmersbacher Williams: Herkunft Österreich, vor A, keine Essbirne, in Vorarlberg die sgn.

Nashis stammen ursprünglich aus China. Sie wollen einen sonnig-halbschattigen Standort mit ausreichender Bodenfeuchte auch im Sommer. Nashibirnen gehen auf Pyrus pyrifolia zurück. Sie sind widerstandfähig gegen Birnengitterrost.

In Japan gibt es über Sorten. Blaue Harmanschläger — Kriecherl: Herkunft vermutlich Südosteuropa, ca. Sie werden etwa m hoch, sind aufrecht wachsend und bilden nicht selten Wurzelausläufer.

Der Standort sollte vollsonnig sein, obgleich Halbschatten gut vertragen wird, worunter allerdings die Fruchtqualität leidet.

Der Boden sollte genügend feucht sein, ein allzu trockener Standort verzögert das Wachstum und damit einhergehend den Ertragsbeginn. Kriecherl kommen auch mit feuchten Standorten — keine stehende Nässe vorasugesetzt! Der Vollertrag beginnt etwa ab Jahren, dann können etwa kg Kriecherl pro Baum erwartet werden.

Reichenauer Rote — Moser Ringlotte: Späte Ruahberger — Kriecherl: Zibartl gelb Klon E: Ende Februar wurde ein Obstbaumschnittkurs organisiert. Georg Schramayr brachte den Teilnehmern von diesem voll belegten Kurs das Wichtigste zum Schneiden unserer Streuobstbäume bei! Im März hielten wir gemeinsam mit Dr. Diese waren das Hauptthema dieser Messe. Viele Projekte wurden extra für diesen Termin entwickelt legendär ist der Kriecherlflitzer!!

Im August wurden auf unser Betreiben etliche Herkünfte von Kriecherln auf Scharka und Phytoplasmen phytosanitär untersucht. Daraufhin wurden von uns Bäume veredelt. Diese sind speziell für den Obstbau gedacht. Sie sollen in einer ersten Welle als Intensivkulturen ausgepflanzt werden.

Interessenten können sich jederzeit melden. Der Kriecherlkirtag zu Michaeli in Schönbach — am Schönbach zelebriert das Kriecherl. Die Genussregion mit all ihren Lizenznehmern präsentierte sich. In 8 Brennereien war das Kriecherl der Hauptakt! Und es gab auch wieder echte Waldviertler Kriecherlbäume. Über die Genussregionen sind wir ständig aktiv und präsentieren uns. Wir haben wieder einen tollen Werbefilm produziert. Als Reifezeit gelten Kirschwochen Kw. Die tatsächlichen Reifetermine sind vor allem abhängig von Klima, Standort, Witterung und Bodenstruktur.

Albtraufschüttler — Schüttler von Albtrauf: Kirsche trifft Marille od. D, klein, schwarz, zucker- und aromareich, gut schüttelfähig, Brennsorte. Schwarze Schüttler — Ebersweirer Schüttler: D, vor , kleine, leuchtend rote, saftige, angenehm säuerliche, robuste, reichtragende Sauerkirsche, Saft nicht färbend. Säulenobst ist optimal für alle, die nur einen kleinen oder gar keinen Garten haben und trotzdem nicht auf eigenes Obst verzichten wollen. Die Pflanzen kommen aufgrund ihrer Wuchsform mit wenig Platz aus.

Von Kanada ausgehend, wurden in den letzten Jahren sogenannte Säulenobstbäume gezüchtet. Mittlerweile gibt es schon einige Züchter, die sich damit beschäftigt haben. Sie zeichnen sich vor allem durch ihren schlanken, säulenförmigen Wuchs und dem daraus resultierenden geringen Platzbedarf aus.

Die Früchte sind meist direkt am Fruchtholz des Haupttriebes, Seitentriebe machen diese Züchtungen fast nicht. D, leuchtend rote Ausfärbung, feste, würzige, saftig aromatische Frucht, fest hängend, gesund und robust. Säulenpflaume mit dunkelblauen bis violetten Früchten, Fruchtfleisch saftig, goldgelb, gut vom Stein lösend, selbstfruchtbar.

Säulenkirsche mit dunkelroten, knackigen Früchten, bis 3m hoch und ca. Bei den ersten, mittler-weile bereits weit über 10 Jahre alten Marillen-bäumen, kann man davon ausgehen, dass unter bestimmten Bedingungen Marillen im Hausgarten im Waldviertel sicher möglich sind. Juliens-Pflaume okulieren und kopulieren, da sich diese mit unserer natürlichen Feuchtigkeit besser zurechtfinden.

Dies ist meines Erachtens nach das Um und Auf, vor allem für all jene Gebiete in Mitteleuropa, die mit durchschnittlichen Regenmengen und mehr bedacht werden.

Genau das hängt, glaube ich, auch damit zusammen, dass die Marillensorten aus der Türkei und aus den tibetanischen Verhältnissen in letzter Zeit nicht so gut gewachsen sind. Ein damit einhergehendes Problem bei den Marillen, und auch bei anderem Steinobst, war in den letzten Jahren die Blütenmonilia oder Spitzendürre sowie der Bakterienbrand Schrottschuss-Syndrom , gefolgt von Fruchtmonilia und Phytoplasmose.

Wenn man aber einige grundsätzliche Dinge beachtet und mit den richtigen Mitteln arbeitet, bekommt man solche Probleme auch in den Griff. Fast alle bei uns angebotenen Marillensorten sind selbstfruchtbar , bei jenen, die es nicht sind oder nur teilweise, wird extra darauf hingewiesen. Die Reiser davon habe ich aus der Steiermark bzw. Bevorzugt sind Plätze wo sie nicht immer dem Regen ausgesetzt ist.

Genauere Angaben sobald die ersten Früchte geerntet sind. D, neue und 1. Marille aus Ladakh, Nepal: Bevorzugt Standorte, wo sie nicht immer dem Regen ausgesetzt ist. Beim Sortennamen sind sich auch Profis nicht ganz im Klaren. Sie blüht jedenfalls ca. Braucht witterungs-geschützten Standort, sonst moniliaanfällig, starkwachsend. H, Zufallssämling, die sgn. Pfirsich — Nektarine — Mandeln. Besonders wichtig ist der starke Rückschnitt sowie das mehrstündige Wässern vor dem Setzen!!!!

Alle angebotenen Pfirsich- und Nektarinensorten sind selbstfruchtbar. Früchte gelbfleischig, sehr saftig, sehr guter Geschmack, gut vom Stein lösend. Roter Weingartenpfirsich — Blutpfirsich: Nektarine - Nectared 4: Botanisch gesehen gehören Mandeln zum Steinobst, nicht zum Schalenobst, obwohl der Aufbau durchaus mit einer Walnuss ver-gleichbar wäre. Da selbstunfruchtbar , benötigen sie einen Befruchter, hierfür eignen sich auch Pfirsichsorten mit bestem Erfolg.

Es sind normalerweise verschiedenste Sorten an Fruchtmandeln, manchmal auch reine Blühmandeln verfügbar. Bitte fragen Sie an. Birnenquitte, USA, stellt an Klima und Standort keine all zu hohen Ansprüche, zitronengelb, Fruchtfleisch fest, saftig, stark duftend, Wochen nach der Ernte nachreifen lassen.

Jacob aus Geisenheim, klimatisch als besonders robust beschrieben, hochtolerant gegenüber Feuerbrand und Mehltau, zitronen- bis birnenförmige Früchte, leuchtendgelb, mit intensivem Apfelquittenaroma, Reife MX. Cido - nordische Zitrone - Chaenomeles variegata - Scheinquitte: Herkunft Persien, kam schon vor Jahren über Griechenland nach Europa. Im Volksmund auch Asperl, Hespelein, Dürrlitzen,… genannt. Die Befruchtung erfolgt hauptsächlich durch Windbestäubung. Wildformen siehe unter Laubgehölze - Juglans Seite Standjahr, spät austreibend, mittelstarker Wuchs, gut selbstfruchtbar, geeignet für warme und mittlere Lagen.

Standjahr, mittelstark wachsend, frostwiderstandsfähig, selbstfruchtbar, bestens für warme und mittlere Lagen geeignet. Standjahr, selbstbefruchtend, Baum wächst schwach-mittelstark, sehr widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, für warme, niedrige Standorte und auch etwas höhere Lagen.

Der Pekannussbaum — Carya illinoinensis stammt Nordamerika. Diese ist extrem nahrhaft, die ungesättigten Fett-säuren sind ein hoher Bestandteil der Frucht. Deshalb sind die Nüsse auch bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Diabetes und Blut-hochdruck, usw…, sehr gefragt. Die Wildform des Pekan-Nussbaumes wird über 30m hoch, Veredelungen bleiben deutlich kleiner, die gefiederten Blätter ähneln der Walnuss, werden bis ca.

Rote Lambertsnuss - Rote Zellernuss: Sie wachsen vor allem in wärmeren Lagen ohne Kaltluftstau und bevorzugen kalkarme Böden. Sie werden bis 15m hoch und haben derbe, gezahnte, 20cm und länger werdende Blätter. Die Fruchtsorten sind nicht so stark wachsend, und tragen meist schon im 2. Standjahr, über Wind erfolgt die Bestäubung. Stand-jahr, Reife spät, gute Haltbarkeit. Eignet sich nicht als Befruchter für andere Sorten. Diese Kreuzungen gehen fast ausnahmslos auf den legendären russischen Botaniker und Züchter Iwan Wladimirowitsch Mitschurin zurück, der noch viele andere frostresistente Obstsorten für weite Gebiete Russlands züchtete.

Früchte dunkellilarot, etwa m hoch wachsend, späteste Straucheberesche, Ernte bis Ende September, sonst wie vorige. Titan, m sonst wie Burka. Sorbus intermedia — wird auch noch schwedische Vogel- oder Oxelbeere genannt. Sie werden vor allem nach Frostein-wirkung zur Herstellung von Saft, Marmeladen, Likören,… verwendet.

Sorbus domestica - Speierling, Sperber-baum, Schmerbirne: Sorbus torminalis - Elsbeere: Für Tischler und andere Holzverarbeiter gehört das Holz der Elsbeere ebenfalls zum teuersten und gefragtesten. Im Gegensatz zu den meisten Baumobstarten sind Johannisbeeren als Kulturpflanzen noch relativ jung. Erst seit etwa dem Auch Rigatze und Joglbeere genannt.

Herkunft Deutschland, Breitbrunn, Dr. Bauer, Kreuzung zwischen Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Die Jostabeeren gehen auf Ribes nigrum x Ribes uva-crispa als Eltern zurück, während bei der Jochelbeere im Jahr dies Ribes succirubrum x Ribes uva-crispa-Gartensorten waren. Ribes uva crispa var.

Die bis 1,5m hoch werdenden Sträucher fanden ab dem Sie wollen normal feuchten, nährstoffreichen Boden mit sonnigem, auch halbschattigem Standort. Die Fruchtsträucher sind aufrechtwachsend bis ca. Wichtig ist, dass die Beeren wirklich vollreif geerntet werden, da sonst der Geschmack nicht richtig zur Geltung kommt. Sie sind bis auf die Sorte Orangesse selbstfruchtbar. Holz, die abgetragenen Ruten werden im Herbst bodeneben zurückgeschnitten, die einjährigen bleiben stehen. Holz, die Pflanzen werden jeden Herbst ebenerdig zurückgeschnitten.

Kreuzung Rubus parviflorus x Dorsett, runde, hellrot glänzende, himbeerähnliche Früchte, das feine Aroma erinnert leicht an Maulbeeren, stark wachsend ähnl. Glen Coe Rubus x neglectus: Pflanzen mit erdbeerähnlichen, dreiteiligen Blättern, kleinen, dunkelrosa farbenen, duftenden Blüten, werden bei uns ca.

Die Früchte sind dunkelrot, himbeerähnlich, Aroma intensiv. Rubus caesius — Bockbeere, Blaue Himbeere: Samen aus Schweden, Insel Gotland, liebt kalkhältige Böden, eher feucht, cm hoch wachsender, oft niederliegender Halbstrauch, Dornen sind nur klein und kratzen nur, Früchte blau bereift, saftig, säuerlich. Aus der Sammelsteinfrucht wird Marmelade, Tee,… und der bekannte Kratzbeerenlikör hergestellt.

Eine extra dicke Mulchschicht aus Rinde, Laub und Nadelstreu ist besonders ideal. Für eine optimale Befruchtung sind mindestens zwei Pflanzen zu setzen. Die Sträucher werden cm hoch und haben eine wunderschöne orange- bis feuerrote Herbstfärbung.

Kreuzung mit Wildform, ca. Mittlerweile können wir wieder Jungpflanzen anbieten. Preiselbeere, Krankerl -Vaccinium vitis-idaea: Die Krankerl werden cm hoch, vermehren sich durch Ausläuferbildung, wollen einen sauren Boden und sonnigen bis halbschattigen Standort.

Gemeine Moosbeere, Sumpf-Moosbeere-Vaccinium oxycoccus: Zwergstrauch mit feinen, kriechenden, bis 60cm langen Trieben, Blüten ca. In der Gartengestaltung als idealer Bodendecker auf nichtalkalischen Böden einsetzbar. Die Beeren sind leicht zu verwechseln mit den Waldheidelbeeren. Die Krähenbeere hilft gegen Skorbut und Durchfall.

Aufgrund Ihres Gehaltes an Andromedotoxin wirken sie leicht berauschend und Schwindel erregend. In Nordeuropa seit jeher hoch geschätzte Früchte. Immergrüne Bärentraube, Arctostaphylos uva-ursi: Sie dienen zur Herstellung von Getränken, Marmelade,….

Sie gehören zu den Kernobstgewächsen. Insgesamt gibt es ca. Das Wuchsverhalten, die Wuchs- und Klimabedingungen, die Gesundheit, auch die Form der Blätter, Blüten und Früchte ähneln sich bei fast allen Arten und unterscheiden sich nur durch Nuancen. Die Felsenbirne wird im Volksmund auch Korinthenstrauch — von Rosinen — genannt. Die Früchte, gleich, ob es sich dabei um Wildformen oder um Frucht- oder Ziersorten handelt, sie sind alle essbar.

Amelanchier canadensis Prince William: Amelanchier x grandiflora Princess Diana: In g frischen Aroniabeeren sind bis mg antioxydative Anthocyane enthalten, wie bei den anderen Sorten ebenfalls. Für beide Sauerdorn-Arten gilt: Ernte der Früchte vollkommen reif von September bis November, sie sind essbar und können auch roh verzehrt werden, der Saft davon eignet sich als Ersatz für Zitrone und Essig und hält sich gekühlt einige Monate, auch als Zugaben zu diversen Gelees, Limonaden, Saucen, usw.

Frosteinwirkung auf die Beeren mildert deren vorhandene Säure. Berberis koreana — Koreanische Berberitze, Sauerdorn: Berberis vulgaris — Gemeine Berberitze, Sauerdorn: Der strauchartige Baum oder baumartige Strauch wächst wesentlich geringer als die Wildform, ist sehr robust, gesund und verträgt aber weniger Halbschatten.

Die Blüten erscheinen schon im Februar-März, erste Bienenweide. Crataegus azarolus - Azarole Steyregg, sgn. Die Azarole hat auch heilende Eigenschaften — blutdrucksenkend, Herzaktivität,…, die jedoch noch nicht genügend erforscht sind. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort, nicht zu feucht und sind absolut winterhart. Decaisnea fargesii kommt aus den Bergwäldern Westchinas. Wird ein bis ca.

Winterschutz ist also in unseren Breiten erforderlich. Im September bis Oktober werden bis zu 15 cm langen, auffällig kobaltblauen, bohnenartigen Schoten mit Balgfrüchten geerntet. Elaeagnus multiflora — Essbare Ölweide: Die Steinfrüchte können zu Marmelade, Gelee, Kompott verarbeitet und zu alkoholischen Getränken vergoren werden. Nur reife Früchte sind für den Frischverzehr geeignet. Es gibt noch weitere Ölweiden, deren Früchte gegessen werden können, wie zum Beispiel Elaeagnus umbellata — die Korallenölweide sowie Elaeagnus angustifolia — die schmalblättrige Ölweide und andere, weiters gibt es bereits einige Fruchtsorten, auf deren Suche ich gerade bin.

Zwergsanddorn siehe bei Bodendecker. Blüten unscheinbar, Früchte kugelig schwarz, anfangs bläulich bereift, als Gewürz sehr gut verwendbar, Heilpflanze. Selektion aus D, besonders reich fruchtende Sorte.

Selektion aus D, rein weibliche Sorte. Zur idealen Befruchtung immer 2 verschiedene Sorten pflanzen. Die Pflanzen benötigen nicht unbedingt eine saure Erde wie die anderen Blaubeeren Fam. Vaccinium , der Boden kann auch ruhig etwas alkalisch sein. Junihälfte, mittleres Gewicht 0,8g, ca. Bakczarskij Velikan — Bakcharsky Giant: Junihälfte reif, Gewicht ca.

Junihälfte gleichzeitig reifend, pro Strauch ,5kg Ertrag. Junihälfte, reichtragend 2,6 kg pro Strauch. Die Goji-Beeren sind hoch vitamin- und spurenelementereich und haben die höchste Antioxidantien-Konzentration aller bekannten Nahrungsmittel. Die Pflanze ist sehr trockenheitsresistent, extrem windfest, salzverträglich und ein gutes Vogelschutz- und Insektennährgehölz.

Mahonia aquifolium — Gemeine Mahonie: Die Mahonie gehört zu den Berberitzengewächs-en, sie ist bei uns in Europa vor allem als Zierstrauch bekannt und wird Dank ihrer immer-grünen Blätter und den Früchten viel in der Floristik verwendet. Weniger bekannt ist, dass man die reifen!

In Nordamerika werden die Früchte in der Zuckerbäckerei eingesetzt, ebenso kann man damit Joghurt und Topfen aufwerten. Unreife Früchte haben einen geringen Alkaloidgehalt, weshalb sie als schwach giftig gelten.

Die Samen, ebenfalls nicht zum Verzehr, kann man leicht durch Passieren entfernen. Die Mahonie wird bis 1,5m, die kleinen schwefel-orangegelben Blüten stehen in Trauben dicht an dicht. Sie ist sehr anspruchslos, verträgt auch Halbschatten, wegen der wintergrünen Blätter ist aber Schutz vor kalten Winden empfehlenswert.

Es sind auch veredelte Sorten verfügbar. Morus nigra — Schwarze Maulbeere: Morus rubra — Rote Maulbeere: Für Marmelade, Likör, zur Schnapserzeugung. Alle Sorten auf Zwetschkenunterlagen St. Prunus tomentosa — Koreakirsche, Filzkirsche, Nanking-Kirsche: Ihre Heimat ist Tibet, China und Korea.

Reife und Ertrag wie Haschberg. Sheperdia argentea — Silber-Büffelbeere: Sehr robuste, gegen Pilzkrankheiten unempfindliche bzw.

Direktträgersorten, die auch besonders frosthart sind. Unter normalen Wachstumsbedingungen ist kein Pflanzschutz notwendig. Direktträgern, ist aber sehr robust und gesund, hat ein starkes Muskatbukett und findet sich in vielen Weinen auf der ganzen Welt wieder. Anbau nur in guten Weinlagen. Für eine gute Befruchtung ist die Pflanzung einer männlichen Pflanze für je 10 weibliche unerlässlich. Standjahr und ist extrem winterhart.

Standjahr, Früchte grüngelb, sonnseits gerötet, ca. Mehrfachhybride aus Japan, welche meist schon ab dem 2. Sie benötigt in rauen Lagen leichten Winterschutz. Sie gilt als selbstfruchtbar , produziert aber einzeln gepflanzt oft nur kleine, kugelige Früchte mit wenig Samen, die dann auch noch abfallen. Eine Bestäubung durch männliche Partner ist daher empfehlenswert. Standjahr ein, Früchte mit sehr gutem Zucker-Säure Verhältnis, mit intensivem Fruchtaroma, auch bei beschatteten Früchten, kompakt wachsend wie die Muttersorte, zur optimalen Befruchtung Partner dazupflanzen.

Neuseeland, entstanden aus Actinidia arguta var. Weiki weiblich Weihenstephaner Kiwi: Actinidia deliciosa -chinensis — Kiwi: Akebia quinata — Fingerblättrige Akebie: In China und Japan als Heilmittel anerkannt.

Humulus lupulus — Gewöhnlicher Hopfen: Folgende Fruchtsorten sind verfügbar: Die Befruchtungsverhältnisse sind etwas kompliziert. Die vermutete Zweihäusigkeit ist nicht immer gegeben, da sie je nach Umständen ihr Geschlecht wechseln und auch mal einhäusig oder zwittrig sein kann. Ihr wird eine sehr breit gefächerte Wirkung auf die Gesundheit der Menschen zugesprochen, sodass dies in der Literatur sehr verwirrend erscheint.

Die Schlingpflanze benötigt Aufstiegshilfen, wächst bis etwa 5m. Ernte nach dem ersten Frost, hervorzuheben ist noch die attraktive hellgelbe Herbstfärbung. Im ersten Jahr nach der Pflanzung oft nur weibliche oder nur männliche Blüten. Somit bleiben natürlich die ersehnten Früchte aus, doch bereits im zweiten Standjahr fruchten die meisten.

Arbutus unedo - Westlicher Erdbeerbaum: In Portugal wird aus den Früchten der bekannte Medronho gebrannt. Reife X, breit, gedrungener Wuchs, ca. Reife AX, relativ stark und breit wachsend, ca. Die Wildform wird am natürlichen Standort bis zu 10m hoch.

Die gelb-orangeroten, kugeligen, ovalen bis flachkugeligen Früchte werden bis g schwer. Ernte immer erst, wenn Blätter bereits abgefallen sind. Kaki sind, so wie z. Feigen, etwa in der gleichen Klimazone einzureihen Winterschutz notwendig , es gibt aber bereits Sorten, die als frosthärter eingestuft werden.

Diospyrus lotus — Lotuspflaume: Diospyrus virginiana — Amerikanische Persimone: In ihrer Heimat nord-östliche USA wird die Persimone bis zu 15m hoch, bei uns deutlich kleiner, ist aber relativ gut winterhart. Sie verlangt einen geschützten Platz in warmer, sonniger Lage bei gutem Boden.

Kreuzung aus Diospyrus kaki x D. Feigen wollen einen sonnigen, windgeschützten Standort an Mauern oder Haus-wänden und eignen sich hervorragend als Kübel-pflanzen.

Die Ansprüche an den Boden sind nicht hoch, Staunässe vertragen sie nicht. Pro Jahr treiben etwa ein-dreimal, je nach Standort und Witterung, Fruchtstände aus den Blatt-achseln, wobei meistens nur die ersten ausreifen. Die Früchte haben rötliches, essbares Fleisch mit gutem Geschmack, sind saftig und vitaminreich. Es ist vorteilhaft, sie über den Winter mit einer Schicht trockenem Laub, Schilfmatte, Reisig oder Jute gut einzu-packen, ganz besonders in der Jugend.

Die unteren 50cm sind sehr wichtig, am Boden gibt man eine dicke Laubschicht. Die Mutterpflanze steht bei uns im ungeheizten Glashaus, dort ernten wir von etwa Juli — November, durchgehend. Ernte möglich, auch für eher unvorteilhafte Standorte. Es sind noch weitere mediterrane Pflanzen vorhanden, wie z.

Oleo europaea — Olivenbaum. Citrus limon - Zitrone. Citrus sinensis — Orangen. Citrus reticulata — Mandarine. Fortunella margerita — Kumquat. Der Granatapfel stammt aus West- und Mittelasien, gilt als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit und ist in der griechischen Mythologie genauso verankert wie im Koran oder der Bibel. Im gesundheitlichen Bereich wird der Granatapfel aufgrund seiner Flavanoide, Anthocyane, Polyphenole, usw. Der Granatapfel ist sehr sonne- und wärmeliebend, was sich auch positiv auf die Fruchtbildung auswirkt, er benötigt durchlässiges Substrat, kurzzeitige Trockenheit übersteht er problemlos.

Toona sinensis — Chinesischer Gemüsebaum: Verwendbar für Suppen, Saucen, Gebratenes ebenso wie Salate. Er bevorzugt halbschattigen Standort. Ziziphus jujuba — Chinesische Dattel, Jujube, Brustbeere: Jujuben stammen aus dem Norden und Nordosten von China, sie ist dadurch bedingt winterhart, junge Pflanzen müssen jedenfalls geschützt werden. Sie sind säuerlich, saftig, herbfruchtig, mit hohem Vitamin-C Gehalt.

Monatserdbeere, vorzüglicher Geschmack, bestes Aroma, verträgt auch Halbschatten, rankenlos. Monatserdbeere, Form und Geschmack ähnlich der Walderdbeere, nicht ausläuferbildend. Schindler, D, gezüchtet, eine Erdbeerdelikatesse, kantige, dunkelrote Frucht, besonders pikantes, delikates Aroma, begehrt durch die späte Reife, für viele die beste Erdbeere, die es je gab, braucht andere Sorten zur Befruchtung, da selbststeril.

Ausdauernde Staude, Jahre nutzbar, Ernte ab 2. Sorte mit hellroten Stielen. Aromacia rusticana — Kren, Meerrettich: Heute ist der Kren ein Wurzelgemüse, das sich vor allem durch den würzigen Geschmack und seiner einzigartigen Schärfe auszeichnet. Als uralte Heilpflanze bereits ca.

Rosa alba Königin von Dänemark: Rosa alba Maxima - Jakobitenrose: Rosa alba Suaveolens - White Rose of York: Rosa borbonica Commandante Beaurepaire: Rosa borbonica Louise Odier: Rosa borbonica Mme Pierre Oger: Rosa borbonica Zéphirine Drouhin: Rosa centifolia Fantin Latour: Frankreich, um , nach gleichnamigem Maler benannt, zartrosa Blüten, Mitte etwas dunkler, dicht gefüllt, sehr gut duftend, regenunempfindlich, einmalblühend, sehr winterhart, bis 2m hoch.

Rosa centifolia Pompon de Bourgogne: Rosa centifolia muscosa - Moosrose: Rosa centifolia muscosa Captain John Ingram: Rosa centifolia muscosa Celina: Rosa damascena Jaques Cartier: Rosa gallica Cardinal de Richelieu: Rosa gallica James Mason: Rosa gallica Tuscany Superb: Rosa gallica Versicolor - Rosa mundi: Rosa moschata Buff Beauty: Rosa moschata Robin Hood: Rosa moyesii Marguerite Hilling: Rosa omeiensis pteracantha - Stachel-drahtrose: Rosa pimpinellifolia Glory of Edzell: Rosa pimpinellifolia Red Nelly: Rosa pimpinellifolia Single Red: Rosa rubiginosa Fritz Nobis: Rosa rugosa Blanc Double de Coubert: Rosa rugosa Conrad Ferdinand Meyer: Rosa rugosa Sarah van Fleet: Heckenzauber — Sexy Rexy: D, , edelrosenartige Knospen, kräftig orange, gut gefüllt, im Aufblühen kupfrig-orange werdend, öfterblühend, aufrecht bis 2,5m hoch.

Polstjärnan - White Rose of Finland: Flor, sehr gesund, 2,,0m. Himbeeren, Schnitt-rose, starkwüchsig, robust, cm. Todes-Gedenkjahres des naturheilkundigen Pfarrers. Blüten päonienförmig in leuchtendem, samtigem Karmesinrot, das allmählich in sattes Purpur übergeht, mit intensivem Duft, aber nicht immer, gesund und resistent, bis cm. Rosa rugosa Dagmar Hastrupp: Rosa acicularis - Nadelrose: Rosa agrestis - Ackerrose: Rosa arvensis - Feldrose, Kriechrose: Rosa blanda - Eschenrose: Rosa brunonii - Himalaya Moschusrose: Rosa canina - Hundsrose: Rosa elliptica - Keilblättrige Rose: Rosa filipes - Fadenstielige Rose: Rosa gallica - Essigrose: Blüten rosarot im Juni, meist einfach, einzeln und gut duftend, Hagebutten ziegelrot, Laubwerk dunkelgrün, derb, Triebe borstig und stachelig, sehr winterhart, cm.

Rosa harisonii - Yellow Rose of Texas: Irland , Eltern sind R. Rosa hugonis - Chinesische Goldrose: Rosa majalis - Zimtrose: Rosa micrantha - Kleinblütige Rose: Rosa moschata - Moschusrose: Rosa moyesii - Mandarinrose: Rosa multiflora - Büschelrose: Rosa nitida - Glanzrose: Rosa obtusifolia - Stumpfblättrige Flaumrose: Rosa palustris - Sumpfrose: Rosa pendulina - Alpenrose: Rose PiRo 3 - Pillnitzer Vitaminrose: Selektion einer Wildrose mit länglichen Hagebutten, die einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt aufweisen, Blüten rosarot im Juni, robuster Strauch, bis 1,5m.

Rosa pomifera carpatica - Karpatische Apfelrose: Rosa rubiginosa - Schottische Zaunrose, Weinrose: Rosa rugosa - Kartoffelrose: Rosa scabriuscula - Kratzrose: Rosa setigera - Prärierose: Rosa tomentosa - Filzrose: Rosa virginiana -carolina - Wiesen- od. Rosa vosagiaca - Vogesenrose: Er selbst ging in Pension, einen Nachfolger für den Betrieb gab es nicht. Und so erhielten wir im Frühjahr die allerletzte Lieferung.

Erfolglos haben wir versucht, einen anderen Produzenten aufzutreiben, der unsere bewährten Sorten im Sortiment führt. Dadurch mussten wir leider die Kamelien aus dem Sortiment nehmen.

Leichter Rückschnitt, je nach Winter auf 0,,0m, vor allem bei zweimal Blühenden zu empfehlen, Blüte ist am vorjährigen und neuen Austrieb. Jedes Jahr kräftig zurückschneiden, bis cm, vor allem bei den sommerblühenden Sorten. Wuchshöhe 4,0 bis 5,5m. Rückschnittgruppe 1, 2 oder 3 siehe weiter oben. Actinida - Strahlengriffel, Kiwi: Celastrus orbiculatus - Baumwürger: Fallopia Polygonum aubertii - Knöterich: Hedera helix - Gemeiner Efeu: Humulus lupulus - Gemeiner Hopfen: Hydrangea petiolaris - Kletterhortensie: Jasminum nudiflorum - Winterjasmin: Parthenocissus quinquefolia - Wilder Wein: Schisandra chinensis - Spaltkölbchen: Vitis coignetiae - Rostrote Rebe, Schar-lachwein: Wisteria floribunda - Japanischer Blauregen, Glycinie: Wisteria floribunda Rosea - Japanischer rosablühender Blauregen, Glycinie: Wisteria sinensis - Chinesischer Blauregen, Glycinie: Abeliophyllum distichum — Schnee-forsythie: Zone 7a Acer campestre — Feld-, Hecken-Ahorn: Vogelschutzgehölz, Strauch bis Baum, rundkronig, auch mehrstämmig, Herbstfarbe leuchtend gelb, bis 10m hoch und breit, gut schnittverträglich.

Zone 5a Acer capillipes — Roter Schlangenhaut-Ahorn: Acer cappadocicum Aureum — Gelber Kolchischer Ahorn: Acer circinatum — Weinblatt-Ahorn: Kleinbaum bis 12m, hellgrüne lappige Blätter, purpurne Kelchblätter, im Herbst gelborange bis karminrot, will saure, humose Böden.

Zone 6b Acer conspicuum — Ansehnlicher Ahorn: Wildform der nächsten Sorte mit blassroten Trieben, bis 10m hoch. Acer conspicuum Phoenix — Phönix-Ahorn: Acer davidii — Davids-Ahorn: Zone 6b Acer ginnala — Feuer-Ahorn: Zone 4 Acer griseum — Zimt-Ahorn: Acer monspessulanum — Burgen-, Französischer-, Dreilappiger-Ahorn: Zone 6a Acer negundo - Eschen-Ahorn: Zone a Acer palmatum - Japanischer Fächer-Ahorn: Acer palmatum Atropurpureum — Rotblättriger Fächer-Ahorn: Besonders gerne für Bonsai verwendet.

Acer palmatum Dissectum A. Viridis - Grüner Schlitz-Ahorn: Acer palmatum Orange Dream - Fächer-Ahorn: Acer palmatum Shishigashira Syn. Cristatum - Japanischer Kräusel-Ahorn: Acer palmatum Yasemin - Schönblatt-Ahorn: Acer pensylvanicum - Amerikanischer Streifen-Ahorn: Acer platanoides - Spitz-Ahorn: Zone 4 Acer platanoides Crimson King od. Royal Red - Blut-Ahorn: Zone 5a Acer platanoides Globosum - Kugel-Ahorn: Acer pseudoplatanus - Berg-Ahorn: Zone 4 Acer pseudoplatanus Leopoldii - Buntblättriger Bergahorn: Zone 5a Acer rubrum - Rot-Ahorn: Zone 4 Acer rufinerve - Rostbart-Ahorn: Acer saccharinum - Silber-Ahorn: Zone 4 Acer saccharum - Zucker-Ahorn: Zone 4 Acer truncatum - Chinesischer Spitz-Ahorn: Aesculus carnea Briotii - Scharlach-Kastanie: Zone 5a Aesculus parviflora - Strauch-Kastanie: Alnus glutinosa - Rot- od.

Zone 3 Alnus viridis - Grün-Erle: Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 71 u. Amelanchier alnifolia-Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere: Zone 5a Amelanchier x grandiflora Forest Prince: Zone 4 Amelanchier lamarckii Rainbow Pillar: Zone 5a Aralia elata - Aralie: Aronia melanocarpa - Kahle Apfelbeere, Schwarze Apfelbeere: Zone 5b Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite Aronia x prunifolia — Pflaumenblättrige Apfelbeere: Zone 5b Asimina triloba - Papau, Indianerbanane: Wildform, bis 3m hoch, lange Blätter, die sich im Herbst gelb verfärben, braunrote, glockige Blüten im Mai, Früchte schmecken bananen-, mangoähnlich, Reife im September-Oktober, benötigt gutes Klima bis max.

Zone 6b Fruchtsorten siehe unter Mediterrane Seite Berberis koreana — Koreanische Berberitze: Zone 5a Berberis thunbergii, Grüne Hecken-Berberitze: Zone 4 Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite Zone 5a Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite Zone 5a Berberis vulgaris - Sauerdorn: Siehe unter Obstgehölze Seite Betula alleghaniensis - Gelb-Birke: Betula costata - Koreanische-Birke, Rippen-Birke: Betula ermanii - Gold-Birke, Ermans-Birke: Zone 6a Betula humilis - Strauch-Birke: Zone 4 Betula maximowicziana - Bronze-Birke: Betula nigra Heritage - Fluss-Birke: Betula papyrifera - Papier-Birke: Baum mit lockerer, aufrechter Krone, beste Pflanzzeit ist das Frühjahr.

Sie werden zuvor mehrere Stunden gewässert. Die Wurzeln sollten ausreichend Platz haben und nicht etwa nach oben gebogen werden; die Sohle des Pflanzloches sollte zuvor gut gelockert worden sein, denn dies fördert das Einwachsen der tief reichenden Wurzeln. Auch bei der Frühjahrspflanzung wird Erde als Frostschutz angehäufelt. Die Pflanze verbreitet sich stark durch Rhizombildung, aber auch durch das Aussamen.

Auch wenn es schwer fällt: Es ist wichtig, dass damit im Frühjahr zeitig begonnen und kontinuierlich weiter gearbeitet wird. Durch die ständige Bearbeitung und das Entfernen der Pflanzenteile wird das Unkraut stark geschwächt und die Wurzelstöcke werden ausgehungert.

Da der Samen über viele Jahre im Boden keimfähig bleibt, muss man in jedem Fall die Samenbildung der Pflanzen verhindern. Sonst verbreitet man mit dem Kompost den Gierschsamen im gesamten Garten. Da Giersch wie alle Pflanzen Licht für sein Wachstum benötigt, sollte man ihm so wenig Licht wie möglich zukommen lassen. Im Ziergarten hilft eine ständige Beschattung des Bodens mit Bodendeckern zusätzlich, das Unkrautwachstum einzuschränken. Im Gemüsegarten sollte man eine Mischkultur anlegen, damit der Boden möglichst immer bedeckt ist.

Frei werdende Beete am besten sofort mit einer Gründüngung einsäen, um auch hier den Boden schnellstmöglich wieder zu bedecken. In ganz extremen Fällen hilft allerdings nur noch eine Radikalmethode. Das gesamte Beet mit schwarzer Mulchfolie abdecken und für die Pflanzung des Gemüses Schlitze hinein schneiden.

Durch den Lichtmangel wird Giersch ausgehungert, allerdings können immer noch Samen im Boden liegen, die keimen, sobald bessere Wachstumsbedingungen Licht herrschen. Viele Zwiebelsorten können als so genannte Säzwiebeln im Sommeranbau gezogen werden. Ansprüche und Pflege sind in dem Tipp über Steckzwiebeln beschrieben. Dabei sollte nicht zu tief gesetzt werden, denn sonst werden die Zwiebeln eher hochoval und nicht rund.

Geerntet wird erst ab Anfang Oktober, da sie im August und September noch beträchtlich wachsen. Die zunehmend beliebter werdenden Frühlingszwiebeln werden direkt an Ort und Stelle ausgesät und später dann nach Bedarf geerntet. Stehen die Pflänzchen zu dicht, liefert das Ausdünnen schon die erste Ernte. Speisezwiebeln sind eines der weltweit wichtigsten Würzgemüse mit einem pikanten, kaum durch ein anderes Gemüse zu ersetzendem Geschmack. Den typischen Geschmack erzeugen aber auch Senföle und organische Schwefelverbindungen.

Sie werden so in die Erde gesteckt, dass ein Drittel noch herausragt, die Erde wird dabei kräftig angedrückt. Günstig sind humose Lehmböden mit gutem Nährstoffgehalt in voller Sonne. Schäden durch Wurzelälchen Nematoden. Die Pflege besteht lediglich aus der Beseitigung von Unkraut und dem Wässern bei anhaltender Trockenheit.

Geerntet werden Zwiebeln je nach Sorte von August bis September. Erntereif sind sie, wenn über die Hälfte des Laubes abgestorben ist. Das Niedertreten des Laubes, wie es gelegentlich zur Verfrühung der Reife empfohlen wird, schädigt nur die Zwiebeln und macht sie deutlich weniger lagerfähig. Ernten sollte man an einem trockenen, warmen Tag. Geerntet werden die aus vielen Zwiebeln bestehenden Zwiebelbüschel im Juli.

Sehr kleine Zwiebelchen können zum Stecken im nächsten Jahr aufbewahrt werden. In der Reihe wird relativ dicht gesät, denn so bleiben die Steckzwiebeln klein.

Pflanz- oder Saatkartoffeln entwickeln sich im Beet deutlich schneller, wenn ihre Wuchsbereitschaft zuvor in einem kühlen Raum angeregt wurde.

Dazu werden sie im zeitigen Frühjahr vorgetrieben. Dies garantiert, dass sich die Triebe gedrungen und kräftig entwickeln. Für den Hausgarten sind Frühkartoffelsorten zu empfehlen. Diese werden nicht eingekellert, sondern sind alsbald nach der Ernte zu verzehren. Werden die Kartoffeln Anfang März vorgetrieben, können die ersten Knollen schon im Juni geerntet werden. In naturnahen Gärten sind zahlreiche Samenstände von Stauden und Sommerblumen im Herbst stehen geblieben und nicht abgeräumt worden.

Im zeitigen Frühjahr wird dann aber doch abgeräumt, um den neuen Trieben Licht und Luft zu sichern. Dabei sollte auch Unkraut entfernt werden, zum Beispiel aufgelaufene Gräser, Giersch usw. Um das Auflaufen weiterer Unkräuter zu unterdrücken und wiederholtes Unkrautjäten zu vermeiden, können die Bereiche zwischen den Stauden gemulcht werden. Bewährt hat sich Rindenmulch, denn er zersetzt sich vergleichsweise langsam. Rinde ist allerdings sehr stickstoffarm. Damit die zersetzenden Mikroorganismen diesen Stickstoff nicht der Erde entnehmen und damit den Pflanzen rauben, sollten vor dem Ausbringen des Rindenmulchs als Stickstoffquelle grobe Hornspäne gestreut werden.

Im zeitigen Frühjahr entfalten sie ihr leuchtend gelbes Blütenkleid in voller Pracht. Beim genaueren Hinsehen erinnern die kleinen Blüten an Glöckchen, was zu dem weithin verbreiteten Namen Goldglöckchen führte. Um möglichst dicht und üppig blühende Gewächse zu erhalten, empfiehlt es sich etwa alle drei Jahre die Sträucher nach der Blüte auszulichten, um neue Triebe zu unterstützen. Die alten Triebe werden an der Basis entfernt. Wer neue Forsythien pflanzen will, sollte die Sträucher vor einen dunklen Hintergrund setzen, um den leuchtenden Blüten einen optimalen Kontrast zu geben.

Sie eignen sich auch sehr gut in Kombination mit anderen Ziersträuchern in einer gemischten Hecke. Die Krönung ist natürlich eine reine Forsythienhecke, die im Frühjahr wie eine leuchtende gelbe Mauer den Garten umfasst.

Entgegen der Gewohnheit sollte man jetzt im Frühjahr die alten Wedel an der Pflanze belassen, auch wenn es dem ordentlichen Gärtner manchmal widerstrebt. Die alten Wedel erfüllen wichtige Funktionen, indem sie die jungen Triebspitzen schützen und während des Abbauprozesses einen ganz natürlichen Humus bilden, so dass sich eine Düngung erübrigt. Farne produzieren auf diese Weise sozusagen ihren eigenen Mulch. Weitere Vorteile bringen die alten Pflanzenteile im Sommer, wenn sie den Boden rund um die Pflanze vor Austrocknung schützen und das Wachstum von unerwünschten Wildkräutern verhindern.

Man hat sich also zweimal Arbeit gespart, wenn man die alten Wedel an den Pflanzen belässt. Es wird viel darüber diskutiert, ob Ameisen nützlich oder schädlich sind. Als Allesfresser beseitigen sie im Garten beispielsweise tote Tiere und abgestorbene Pflanzenteile und sind somit durchaus nützlich. Andererseits pflegen sie Blattläuse, deren Honigtau-Ausscheidungen für Ameisen ein unwiderstehliches Nahrungsmittel ist.

Oft haben wir es in unseren Gärten mit der Gelben Weg- oder Wiesenameise zu tun. Man findet sie häufig in Rasenflächen. Diese sind teilweise von Gräsern und Kräutern durchwachsen. Die Gelbe Wegameise ernährt sich hauptsächlich vom Honigtau der Wurzelläuse. In der Nähe der Bauten stellt man Gläser mit Marmelade auf keinen Honig oder Zuckersirup verwenden, dies lockt nur Wespen und Honigbienen an und fängt damit die Ameisen ab. Wenn man die Tiere auf dem Kompost aussetzt, können sie bei der Kompostbereitung sehr behilflich sein.

Man kann beispielsweise diese Kräuter im Garten auspflanzen oder auch Pflanzenteile auslegen, um die Ameisen zu vertreiben. Es wird davon berichtet, dass sich die Ameisen durch Kupferblech vertreiben lassen. Dazu wurde ein Stück Kupferblech in den Bau gesteckt, und schon nach kurzer Zeit waren die Ameisen verschwunden. Überall dort, wo sich die Tiere niederlassen wollen, muss man das Blech für einen Tag in die Erde stecken.

Einjahresblumen lassen den Sommergarten farbenfroh leuchten. Sie setzen Akzente zwischen Stauden, eignen sich als Beet- oder Wegeinfassung, beranken Zäune und so manche einjährige Sommerblume verschönert sogar den Nutzgarten oder lässt Kübel und Kästen erblühen. Damit man in Sommer nicht zu lange auf die Blütenpracht warten muss, kann man schon im ausgehenden Winter mit der Anzucht beginnen. Das Sortiment im Fachhandel ist so vielseitig, dass man sich vor dem Kauf anhand von Katalogen oder Büchern informiert, was am besten in die einzelnen Gartenbereiche passt.

Es handelt sich um Saatgut, dass immer neu aus Kreuzungen von Pflanzen mit besonderen Eigenschaften gewonnen wird. Die F1-Hybriden sind in der Regel optisch schöner, d. Dadurch benötigt man weniger Saatgut. Dieses Saatgut ist meist etwas teurer, aber die Investition lohnt sich durchaus.

Auf der Rückseite der Samentüten befinden sich immer kurze Pflegeanleitungen, die zur erfolgreichen Kultur führen. Leider kann man der Saatguttüte nicht ansehen, ob der Samen auch von guter Qualität ist. Deshalb muss man auf jeden Fall darauf achten, dass das auf jeder Tüte aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist. Hat man selbst noch Saatgut vom vergangen Jahr übrig, macht man bereits Anfang Februar eine Keimprobe: Abgezählte Samenkörner werden auf feucht zu haltendem Löschpapier oder in Anzuchterde gelegt.

Gehen mehr als 50 Prozent der Samen auf, kann man ihn gut für die diesjährige Aussaat verwenden. Dafür verwendet man am besten Aussaatkisten aus Kunststoff, weil sie sich leicht reinigen lassen, was den Befall mit Krankheitserregern stark verringert, und ungedüngte Anzuchterde zum Beispiel TKS I.

Gerade bei der Kultur im Zimmer empfiehlt es sich, die Aussaatkisten mit einer Glasscheibe oder mit Kunststoffolie abzudecken, damit genügend Luftfeuchtigkeit vorhanden ist.

Etiketten, beschriftet mit Namen und Blütenfarbe, erleichtern später das Auspflanzen an den richtigen Platz im Garten. Da auch Saatgut unterschiedliche Licht- und Temperaturansprüche für die Keimung hat, muss man diesbezügliche Angaben auf der Samentüte möglichst genau beachten. Für die frühe Aussaat auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus eignen sich beispielsweise: Im temperierten Gewächshaus oder in gering geheizten Räumen zieht man jetzt schon folgende Sommerblumen an: Dagegen benötigen unter anderem folgende Pflanzen nur geringe Temperaturen zur Keimung: Wer beides nicht zur Verfügung hat, wählt als Standort einen hellen, kühlen Raum.

Dazu werden Zimmer, Gewächshaus und Folientunnel tagsüber gelüftet. Die meisten einjährigen Sommerblumen lassen sich natürlich auch direkt ins Freiland aussäen. Aufgrund niedriger Temperaturen verzögert sich die Keimung und das Wachstum in den ersten Wochen, so dass die Pflanzen auch später blühen als solche, die im geschützten Raum vorgezogen wurden.

Damit sich die Sommerblumen richtig entwickeln können, müssen sie einen sonnigen Standort und einen lockeren, humusreichen Boden bekommen. Dadurch erhalten die meisten Sommerblumen genügend Nährstoffe für die Vegetationszeit. Nur so ist ein kräftiges Wachstum und eine üppige Blütenfülle garantiert. Die Verwendungsmöglichkeiten sind, wie oben aufgezeigt, sehr vielseitig.

Viele von ihnen sind bestens dafür geeignet und die Pflanzen blühen im Garten nach dem Schnitt üppig weiter. Durch Kalkung oder Ansäuerung und durch die richtige Fruchtfolge lassen sie sich zumindest unterdrücken. Chemische Unkrautvernichtungsmittel haben im Garten nichts zu suchen. Wird man dem Wachstum der Unkräuter nicht mehr Herr, bleibt nur noch die Radikalmethode. Das gesamte Beet wird mit schwarzer Mulchfolie bedeckt und die Gemüsepflanzen in diese Folie hineingepflanzt.

Die Folie unterdrückt durch Lichtmangel den Unkrautaufwuchs. Aber auch diese Folien können keine Wunder vollbringen, denn Unkrautsamen bleibt über viele Jahre im Boden keimfähig und auch Wurzelunkräuter sind nicht so schnell abzutöten. Wer zeitig im Frühjahr mit dem Jäten beginnt, hat noch die besten Chancen, den Aufwuchs des unliebsamen Unkrautes in Schranken zu halten. Blumenzwiebeln kann man bereits im Herbst dicht an dicht in die Kästen pflanzen bzw. Vielen Gartenbesitzern ist nicht bewusst, dass eine Rasenfläche genauso viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigt, wie alle anderen Gartenteile auch.

Der beste Zeitpunkt für die Einsaat sind die Monate April oder August, wobei man die Bodenbearbeitung frühzeitig durchführen muss. Zunächst wird von der zukünftigen Rasenfläche eine Bodenprobe genommen und zur Untersuchung an ein Bodenuntersuchungslabor geschickt. Rasen benötigt einen pH-Wert von 5,5 bis 6,0 und einen durchlässigen, humusreichen Boden. Unabhängig von der Bodenuntersuchung muss jede Fläche zunächst spatentief gegraben werden, wobei man Steine und Unkräuter sorgfältig entfernt.

Insbesondere auf Wurzelunkräuter ist zu achten, da diese sehr hartnäckig auch aus den kleinsten Wurzelteilstücken weiterwachsen und für den Rasen Nährstoff- und Wasserkonkurrenz sind. Sehr schwerer Boden muss mit scharfem Sand ca. Die umgegrabene Fläche wird mit Kompost abgestreut, der in die oberste Bodenschicht eingearbeitet wird. Zeigt das Untersuchungsergebnis der Bodenprobe einen zu geringen pH-Wert unter 5,5 , muss dieser durch Kalkgaben erhöht werden siehe Tabelle.

Achtung — die Walze darf nicht zu schwer sein, sonst verfestigt sich der Boden. Sofern noch Vertiefungen vorhanden sind, gleicht man sie mit der Harke aus. Nun lässt man die Fläche ca. Die Auswahl der richtigen Rasenmischung für den vorhandenen Standort und die Nutzung ist entscheidend. Das Saatgut besteht aus Mischungen verschiedener Gräser, wobei ein Teil schwachwüchsiger Untergräser und ein Teil starkwüchsiger Obergräser enthalten ist.

Im Fachhandel werden fertige Rasenmischungen angeboten, man kann sich aber auch eine Mischung herstellen lassen. Vor der Einsaat muss die Fläche langsam, aber durchdringend gewässert werden. Das Saatgut wird nochmals gemischt, da die einzelnen Samen unterschiedliche Gewichte haben und sich dadurch schnell entmischen. Aus diesem Grund sollte man auch nur an einem windstillen Tag säen, damit die leichteren Samen nicht weiter fliegen als die schwereren.

Von handelsüblichen Rasenmischungen benötigt man 15 bis 20 Gramm pro Quadratmeter. Danach arbeitet man das Saatgut leicht in den Boden ein zum Beispiel mit dem Gartenwiesel , walzt nochmals über die Fläche und beregnet sie. Um die Saat vor Vögeln zu schützen, kann man die Fläche mit Netzen oder wachsender Folie überspannen.

Der erste Schnitt erfolgt, wenn die Gräser sechs bis sieben Zentimeter hoch sind. Dabei sollte der Boden abgetrocknet und der Mäher auf vier bis fünf Zentimeter Schnitthöhe eingestellt sein. Unter Umständen wird einen Tag nach dem Mähen gewässert. Übrigens erleichtert eine Einfassung zum Beispiel aus Steinplatten das Rasenmähen, weil man mit dem Mäher über sie hinwegfahren kann. Somit entfällt das mühsame Abstechen hoher Mähkanten.

Ist der Rasen gut angewachsen, wird er immer dann gemäht, wenn ein Zuwachs von ca. Die Schnitthöhe des Rasenmähers wird auf drei bis vier Zentimeter eingestellt. Wird der Rasen kürzer geschnitten, kommt es schnell zu Verunkrautung, Moos und Sonnenbrandschäden. In Hitze und Trockenperioden wächst der Rasen kaum und darf nicht geschnitten werden. Intensiv gepflegter Rasen benötigt viele Nährstoffe.

In den meisten Fällen wird aber auch hier die Bodenanalyse zeigen, dass die Hauptnährelemente ausreichend enthalten sind.

Nicht nur die Versorgung mit Nährstoffen und organischem Material ist durch die Kompostanwendung gesichert, der relativ hohe pH-Wert des Kompostes wirkt auch der Moosbildung im Rasen entgegen. Das bedeutet, dass man im Frühjahr Gramm pro Quadratmeter Hornspäne düngt.

Unkräuter breiten sich dann aus, wenn zum Beispiel durch häufiges Vertikutieren der Untergrund des Rasens nach oben geholt oder wenn der Rasen durch Betreten bei Kahlfrösten bzw. Die entstehenden Kahlstellen werden rasch durch Unkraut besiedelt, das manchmal sehr hartnäckig ist. Deshalb empfiehlt sich bei solchen Schäden die sofortige Nachsaat einer Rasenmischung.

Wer jetzt bereits mit der Vorbereitung der Gemüsebeete beginnt, kann früher säen, pflanzen und ernten. Der Boden muss gelockert werden, möglichst ohne ihn umzugraben, um die jetzt wieder aktiven Bodenlebewesen nicht zu stören. Am besten gelingt es mit einer Doppelgrabgabel oder dem Terramat. Dabei kann man gleichzeitig die abgefrorenen Reste der Gründüngung bzw. Beides dient der langfristigen Versorgung des Bodens mit Humus und damit der Nährstoffversorgung der Pflanzen.

Je lockerer der Boden ist, desto schneller erwärmt er sich, was wiederum den Keimvorgang beschleunigt. Damit der Samen gut aufgeht, muss die Erde feinkrümelig sein.

Nach der groben Lockerung werden die Beete deshalb noch mit dem Rechen geharkt. Erste Gemüseaussaaten im Freiland sind möglich Bei gutem Wetter und in geschützten Lagen sind erste Freilandaussaaten bereits im März möglich.

Man wählt dazu immer frühe Sorten der einzelnen Gemüsearten. Besonders gut geeignet für sehr frühe Aussaaten sind leichte, tiefgründige und humusreiche Böden, die sich schnell erwärmen. Nachdem die Saatbeete vorbereitet sind feinkrümelig , können die Aussaaten beginnen. Da diese Schädlinge keinen Wind mögen, sät man Möhrenreihen immer in die Hauptwindrichtung. Radieschen bevorzugen einen kräftigen, mittelfeuchten Boden.

Damit sie sich gut ausbilden können, sät man in der Reihe mit einem Abstand von drei Zentimetern und einem Reihenabstand von zehn Zentimetern. Rettich dagegen benötigt mehr Platz: Ebenso kann man mit der Aussaat bzw. Steckzwiebeln dürfen nicht zu tief in den Boden, die Spitzen müssen gerade noch herausschauen.

Alle Aussaaten müssen ausreichend bewässert werden, damit sie zufriedenstellend keimen. Oft liegt der Fehler bei der Auswahl des Standortes. Wenn also Petersilie jährlich an einer anderen Stelle ausgesät wird und der Boden dort tiefgelockert, nährstoffreich und feucht ist, kann nichts mehr schief gehen.

Frühestens nach vier Jahren kann man Petersilie wieder an die gleiche Stelle säen. Anders ist es bei Selbstaussaat. Dazu einfach die Pflanzen blühen und samen lassen. An gleicher Stelle wächst Petersilie in der Regel bei Selbstaussaat gut. Bereits Anfang März sollte man verschiedene Knollengewächse aus dem Winterschlaf wecken. Dazu gehören neben den Knollenbegonien auch das Indische Blumenrohr Canna sowie die Ruhmeskrone Gloriosa rotschildiana , eine Pflanze, die man in unseren Gärten nicht häufig findet.

Dazu füllt man diese gut zur Hälfte mit feuchtem Substrat und legt die Knollen im Abstand von fünf Zentimetern mit der vertieften Seite nach oben darauf. Nun werden sie an einem hellen, warmen Ort aufgestellt und anfangs nur wenig gegossen. Sobald sich die ersten Triebe zeigen, wird mehr gegossen. Sie eignen sich je nach Sorte für Beet, Kästen und Ampeln. Dann allerdings benötigt diese Sumpfpflanze viel Wasser und einmal pro Woche auch flüssigen Dünger nach Angabe des Herstellers.

Die Ruhmeskrone ist eine Kletterpflanze, die hierzulande lediglich als Zimmerpflanze bekannt ist. An einem warmen, geschützten Platz kann sie jedoch den Sommer auch im Freiland verbringen. Die Rhizome werden jetzt in humose Erde gepflanzt und ebenso aufgestellt wie das Indische Blumenrohr. Nicht vergessen, dem Spross eine Kletterhilfe anzubieten. Ab Ende März können unempfindliche Einjahresblumen direkt ins Freiland gesät werden, soweit die Bodentemperatur mehr als fünf Grad Celsius beträgt.

Zur Aussaat wird der Boden gelockert und mit Grubber und Rechen fein gekrümelt. Wie im Gemüsegarten wird in Reihen gesät und leicht mit Erde abgedeckt und angegossen. Sobald die jungen Pflanzen heranwachsen, werden sie vereinzelt. Sobald sie sich zu kräftigen Jungpflanzen entwickeln, kommen sie an ihren endgültigen Standort.

Für die Direktaussaat im Freiland sind beispielsweise geeignet: Obstgehölze können noch gepflanzt werden Wer mit der Pflanzung von Obstgehölzen im Herbst nicht fertig wurde, kann dies jetzt noch nachholen.

Der Pflanzschnitt muss sofort und stärker erfolgen, als dies bei der Herbstpflanzung üblich ist. Neben dem Konkurrenztrieb werden auch die anderen, sehr steil stehenden Triebe entfernt.

Zu lange oder beschädigte Wurzeln werden bis auf ihren gesunden Teil zurückgeschnitten. Um die noch nicht eingewachsenen Wurzeln vor Frost zu schützen, wird der Wurzelbereich dick mit organischen Materialien bedeckt. Bei Aprikosen und Pfirsichen ist unbedingt auf einen warmen und sonnigen Standort zu achten.

Die alten Blätter der Erdbeerpflanzen werden abgeschnitten. Der Boden muss feucht und unkrautfrei sein, damit sich die Pflanzen kräftig entwickeln können. In der Regel ist der Boden für die Erdbeerkultur noch ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Stickstoffdünger darf keinesfalls jetzt ausgebracht werden, da er zwar dem Blattwachstum nützt, dem Ertrag und der Fruchtqualität jedoch abträglich ist. Monatserdbeeren können jetzt im Zimmer oder Frühbeet ausgesät werden.

Nachdem sie gekeimt und herangewachsen sind, werden sie in Töpfe pikiert und Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt. Die ersten Früchte können ca. In den kommenden Jahren beginnt die Ernte bereits im Juni.

Wein im Garten ist ja nichts Neues, aber um die pilzanfälligen Sorten gesund zu erhalten, musste man bis zu zehn Fungizidspritzungen vornehmen. Die Zeiten sind zumindest bei den wohlschmeckenden Tafeltrauben mittlerweile vorbei. Bei der Pflanzung von Weinreben sollte die Pflanze so tief gesetzt werden, dass die Veredelungsstelle die Unterlage ist reblausresistent etwa drei Finger breit über der Erdoberfläche steht.

Soll eine Wand begrünt werden, sollte die Pflanze schräg in den Boden gelangen, mit dem Wurzelballen von der Wand weg. Bei Jungpflanzen wird bei lang anhaltenden Trockenzeiten gelegentlich durchdringend gewässert und die Veredelungsstelle in rauen Lagen als Winterschutz angehäufelt. Doch wie schneidet man wuchsfreudige Tafeltrauben? Erfahrene Praktiker geben den schlichten Rat, die Weinreben zunächst bis zur gewünschten Höhe eintriebig zu ziehen, um sie danach einfach wachsen zu lassen, und, nur dort, wo die langen Triebe stören, diese zu entfernen.

Junge Blätter der Neutriebe sind besonders photosynthetisch aktiv, versorgen die Früchte also mit reichlich Zucker, den sie aus Lichtenergie gewonnen haben. Wer diese laufend entfernt, braucht sich über saure Früchte nicht zu wundern. Sehr sonnig lieben es Sanddornsträucher, der Boden sollte von geringem Humusgehalt sein.

Mulchen, was andere Gehölze sonst so schätzen, verbietet sich hier. Auch verrottende Blätter werden nicht goutiert, selbst am eigenen Falllaub kann Sanddorn zugrunde gehen. Auf schweren Böden viel scharfen Sand vor dem Pflanzen einarbeiten, so wird er sehr durchlässig, erwärmt sich rasch, und die Wurzeln fühlen sich wohl.

Zum Problem im Garten kann die Ausbreitung durch Ausläufer werden, wobei Verletzungen der Wurzeln durch Bodenbearbeitung die Triebbildung aus den Wurzeln heraus stark fördert.

Ist der Raum beengt, notfalls Rhizomsperren einbauen. Der Schnitt wird sehr gut vertragen. Bei Sanddorn sind in den letzten Jahrzehnten interessante Zuchtergebnisse erzielt worden, viel Arbeit wurde in der ehemaligen DDR geleistet: Selbst nach einem Rückschnitt ins mehrjährige Holz gute Regeneration. Der Wuchs ist kräftig und recht straff aufrecht. Vor allem für kleinere Gärten geeignet, auch wegen der angeblich geringeren Ausläuferbildung. Schmetterlinge haben der Buddleja davidii ihren Namen gegeben, denn von Juli bis Oktober können sie sich mit anderen Insekten am Nektar dieses wundervollen, duftenden Strauches laben.

Gute und sehr gute Sorten in der Reihenfolge ihrer Frosthärte: Neben diesen sind noch Sorten zu nennen, die nicht ganz so winterhart sind, aber eine hohe Zierwirkung besitzen.

Selbst in raueren Lagen dürften sie sich an einem sonnigen und geschützten Platz und mit Winterschutz an der Strauchbasis in die nächste Saison bringen lassen: Untersuchungen haben es an den Tag gebracht: Während Gemüsebeete von Hobbygärtnern häufig überdüngt sind, bleiben Gräser auf den Rasenflächen oft unterversorgt.

In der Landwirtschaft fallen Gräser unter die Sonderkulturen, die besonders stickstoffhungrig sind. Unterversorgte Rasenflächen werden lückig, und unerwünschte Unkräuter, vor allem Moos, können sich breit machen. Der Fachhandel bietet Spezialdünger für Gräser an, der im Frühjahr und nochmals im Sommer ausgestreut wird. Besonders zu empfehlen sind Langzeitdünger, die nur im Frühjahr gestreut werden.

Fein gesiebter Kompost als Dünger tut es aber auch. Fehlt eigener Kompost, kann man alternativ preiswerten, losen Kompost ausstreuen, den kommunale Grüngut-Entsorger anbieten. Dünn ausgestreut und gut verteilt, sorgen Regenwürmer dafür, dass dieser Humus- und Nährstoffvorrat gut in den Boden eingearbeitet wird. Ganz nebenbei wird der Boden hierbei noch zusätzlich gelockert: Kompost für den Rasen sollte auf drei Gaben verteilt werden. Auch hier übernehmen die Regenwürmer die Tätigkeit des Einarbeitens.

Nur der letzte Schnitt im Herbst sollte entfernt werden, damit die Grasnarbe im Winter nicht zu faulen beginnt. Eine chemische Bekämpfung ist derzeit für Hobbygärtner nicht möglich. Erkennbar ist eine Erkrankung an knollenartigen Verdickungen der Wurzeln, die schnell bräunen und dann bald faulen.

Die Pflanzen verkümmern, weil die Wasser- und Nährstoffversorgung stark gestört ist. Vor allem in sauren und sehr feuchten Böden finden die Dauersporen des Pilzes ideale Bedingungen, um auszukeimen und die Wurzeln von Kreuzblütlern zu infizieren. Neue Pilzsporen werden sehr schnell gebildet, die weitere Infektionen auslösen. Alle infizierten Pflanzen sind mit ihren Wurzeln zu entfernen und zu vernichten auf keinen Fall auf den Kompost damit.

Besonders Chinakohl ist für den Pilz sehr anfällig. Grünkohl dagegen ist viel weniger anfällig. Ist der Boden allerdings bereits verseucht, sollte die Kalkung zunächst unterbleiben, da dann die Dauersporen länger überdauern können.

Dann muss mindestens sechs Jahre, besser sieben bis zehn Jahre auf den Anbau von Kreuzblütlern, Kapuzinerkresse und Klee verzichtet werden. Wenn Gründüngung betrieben wird, dürfen kein Gelbsenf, Ölrettich oder Raps ausgesät werden. Das Einarbeiten von Humus verbessert die Struktur von Böden: Sporen, die das Nasse lieben, haben es dann bei schweren Böden nicht so leicht, die Feinwurzeln zu infizieren.

Wenn dann keine zu infizierenden Wurzeln vorhanden sind, sterben sie rasch ab. Daher nach der Düngung mit Stallmist im sehr zeitigen Frühjahr eine Brache von einigen Wochen einhalten oder eine nicht infektionsfähige Kultur wählen.

Dazu wird Kalk mit Wasser verrührt und werden die Kohlsetzlinge vor dem Pflanzen mit ihren kleinen Wurzelballen für einige Stunden in diese Paste hineingestellt, damit sich der Ballen richtig vollsaugen kann. Ein bis zwei Wochen später: Bodenfrost direkt nach der Aussaat ist normalerweise kein Problem, da noch kein aktives Wachstum in den Samenkörnern erfolgt.

Ist das Saatgut bereits gekeimt, sind Ausfälle durch Frost zu erwarten. Hier sollte nur reifer, zwei Jahre alter Kompost im zeitigen Frühjahr eingearbeitet worden sein, denn unreifer enthält für die feinen Wurzeln der Sämlinge zu viele Nährstoffe. Unreifer Kompost kann im Hausgarten als Nährstofflieferant zwei bis drei Wochen nach dem Auflaufen noch oberflächlich eingearbeitet werden. Grundsätzlich sollten die Samen in doppelter Dicke tief in den Boden kommen.

Genaueres ist den Rückseiten der Samentüten zu entnehmen. Möhren haben eine lange Keimdauer, hier empfiehlt es sich, Radieschen als Markersaat dazwischen zu streuen. Wer vorgezogene Pflanzen jetzt auspflanzt sollte sie unbedingt noch, bis die Frostgefahr vorüber ist, mit Vlies abdecken.

Heute werden fast alle Stauden in Containern Töpfen angeboten, was die Pflanzung bis in den späten Herbst ermöglicht, weil die Pflanzen in den Containern bereits ein festes Wurzelwerk entwickelt haben. Dennoch ist die Pflanzung im Frühjahr zu bevorzugen, weil die Pflanzen über den Sommer gut einwurzeln können und ihren ersten Winter im Garten so schadlos überstehen.

Dabei ist die Pflanzung im April dem März vorzuziehen, denn die Containerpflanzen, die im März angeboten werden, sind vielfach im Warmen vorgetrieben worden.

Wenn sie im Staudenbeet dann nicht mit Vliesen oder Ähnlichem geschützt werden, kann die Pracht nach späten Nachtfrösten vorbei sein, ehe sie so recht begonnen hat. Sie benötigen einen humusreichen Boden ohne Staunässe. Deshalb wird der Boden zunächst spatentief mit einer Grabgabel gelockert und gleichzeitig von Unkraut befreit. Insbesondere Wurzelunkräuter sind im Staudenbeet sehr ärgerlich.

Deshalb sollte man gleich bei der Bodenlockerung auch auf kleinste Wurzelstücke achten und diese sorgfältig entfernen. Bei starker Verunkrautung lässt man das Beet noch einige Wochen brachliegen und beseitigt jedes Unkraut, sobald es sich zeigt.

Kurz vor der Pflanzung wird reichlich Kompost, je nach Bodenbeschaffenheit und Humusgehalt bis zu einer Schubkarre je Quadratmeter, in den Boden eingearbeitet. Da Kompost viele Pflanzennährstoffe enthält, reichen diese in der Regel für die Düngung der Stauden aus. Sobald der Boden ausreichend erwärmt ist, kann mit der Pflanzung begonnen werden. Am besten stellt man die Pflanzen zunächst auf dem Beet aus, um festzustellen, ob sie auch die richtige Zuordnung zueinander haben.

Hohe Stauden gehören in den Hintergrund oder in die Beetmitte, niedrige in den Vordergrund. Auch die Blütezeit ist entscheidend. Die schönste Wirkung wird erzielt, wenn von jeder Pflanze 2 oder 3 zusammengesetzt sind. Da sich die Stauden im Laufe der Jahre stark ausbreiten können, darf nicht zu eng gepflanzt werden. Damit das Beet trotzdem schon im ersten Jahr dicht bewachsen ist, sät oder pflanzt man zwischen die Stauden einjährige Sommerblumen.

So wird gleichzeitig unerwünschter Unkrautaufwuchs unterdrückt. Diesen Effekt erzielt man auch mit Mulchmaterialien, mit denen man den Boden bedeckt. Der Wurzelballen der jungen Stauden muss zur Pflanzung gut feucht sein, das erleichtert das Einwurzeln. Unter Umständen müssen die Stauden vor der Pflanzung gewässert werden. Dazu stellt man sie mit dem Topf beziehungsweise Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Auch nach der Pflanzung muss nochmals reichlich gegossen werden. Dies empfiehlt sich auch für anhaltende Trockenperioden, damit das Wurzelwachstum nicht ins Stocken gerät.

Man gräbt sie dazu mit ihrem gesamten Wurzelballen aus und teilt diesen mit dem Spaten durch. Stauden werden in unseren Ziergärten immer beliebter. Bei entsprechender Auswahl kann man sich fast das ganze Jahr an den Blüten verschiedenster Stauden erfreuen. Voraussetzung ist wie bei allen Pflanzen jedoch die richtige Standortortwahl und Pflege. Stauden sind mehrjährige Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben.

Zu den Stauden zählt man nicht nur blühende Pflanzen, sondern auch Gräser Staudengräser und Bodendecker. Letztere eignen sich besonders gut, um ungünstige Gartenbereiche, wie Hänge oder den Schattenbereich unter Gehölzen und den Randbereich des Rasens dauerhaft und pflegeleicht zu begrünen. Neben ästhetischen Gesichtspunkten sind die Standortbedingungen der verschiedenen Stauden zu beachten. Einen schattigen Standort benötigen zum Beispiel das Immergrün Vinca minor , der Waldmeister Galium odoratum , die Waldglockenblume Campanula latifolia oder das Buschwindröschen Anemone nemorosa als bodenbedeckende Pflanzen.

Besondere Beachtung verdienen Stauden, die mit einem lange anhaltendem Blütenflor beeindrucken. Wenn sich zum Beispiel der Türkische Mohn Papaver orientale nach seiner kurzen Blüte schon längst wieder verabschiedet hat, fängt erst der Auftritt der Kokardenblume Gaillardia an und hält an bis zum ersten Frost.

Gute Winterhärte gepaart mit langer Blühdauer, was will des Gärtners Herz mehr? Hierhin gehören auch die bereits erwähnten Mädchenaugen Coreopsis. Stauden sind sowohl im Fachhandel als auch im Versandhandel erhältlich. Mit Humus wird die organische Masse des Bodens bezeichnet, er ist für eine nachhaltige Fruchtbarkeit von entscheidender Bedeutung, denn er bindet Nährstoffe und gibt sie je nach Bedarf an die Pflanzen ab.

Mit den mineralischen Bestandteilen verbindet er sich zu einem Ton-Humus-Komplex, der die gute Krümelstruktur des Bodens bewirkt. Niederschlagswasser wird zügig in die Tiefe geleitet, bei Trockenheit dagegen wird Kapillarwasser von unten wieder hochgeführt. Das unten aufgeführte Schema gibt dafür Hinweise. Der Gartenboden ist im Idealfall humos bis stark humos! Wie gut ist mein Gartenboden mit Humus versorgt?

Wo es an diesem mangelt können Ersatzstoffe gekauft werden. Rindenhumus ist bereits kompostiert und steht dem normalen Kompost fast in nichts nach, da der Säuregehalt von den Herstellern meist ausgeglichen wird. Rindenmulch ist noch nicht verrottet und liefert relativ langsam den gewünschten Humus.

Er wird bevorzugt in Staudenbeeten ausgebracht zur Abdeckung offener Erde. Da dessen Stickstoffgehalt sehr niedrig ist, sollten zuvor Hornspäne als Stickstoffquelle ausgestreut werden. Mittlerweile werden in den meisten Kommunen Grünabfälle weggefahren und kompostiert. Dieses wird dann vorwiegend in loser Form wieder zum Verkauf angeboten.

Ein in der Regel relativ preiswerter Ersatz für fehlenden eigenen Kompost. Echter Mehltau Sphaerotheca fuliginea an Salat- oder Schlangengurken im Gewächshaus hat seinen Schrecken verloren, denn es gibt mittlerweile eine Reihe resistenter oder toleranter Sorten im Fachhandel. Diese drei sind auch gegen weitere Gurkenkrankheiten resistent wie Gurkenkrätze und Blattfleckenkrankheit.

Echter Mehltau befällt vor allem die Blätter, aber auch die Stängel. Ober- und unterseits sind die Blätter mit einem mehlartigem und abwischbarem Belag überzogen. Die Blätter verbräunen später und vertrocknen. Resistente Sorten gegen Falschen Mehltau Pseudoperonospora cubensis gibt es leider noch nicht. Die Symptome sehen wie folgt aus: Auf den Blattoberseiten erscheinen eckige hellgelbe Flecken, die später nachdunkeln. Der Befall breitet sich sehr schnell weiter aus. Die Blätter verbräunen später und sterben ab.

Auch hier können ebenfalls die Stängel befallen werden. Die Gefahr, die von der Taubildung ausgeht, wird verringert, wenn man die Gurkenpflanzen erst relativ spät im ungeheizten Gewächshaus auspflanzt, so etwa Ende April. Eigentlich wirksam und getestet gegen Echten Mehltau an Rosen, Wein etc. Dieses Produkt besteht im Wesentlichen aus Backpulver Natriumhydrogenkarbonat und ist in der Mischung mit Rapsöl erhältlich bei: Bei der Fusariumwelke Fusarium solani und F.

Bei Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen welken die Gurkenpflanzen plötzlich. Eine Bekämpfung ist nicht möglich. Allerdings hat es sich gezeigt, dass auf Kürbis veredelte Gurken deutlich robuster und widerstandsfähiger gegen diese Pilzerkrankung sind.

Grundsätzlich sollte man beim Anbau von Gewächshausgurken deren Ansprüche kennen und ihnen gerecht werden. Es sollte eine weite Fruchtfolge eingehalten werden, da Gurken selbst unverträglich sind und eine Reihe von Krankheitserregern im Boden überdauern können. Die Pflanzen werden nicht beregnet oder besprüht, sondern die Erde direkt befeuchtet. Die Ansprüche an Bodentemperatur und -qualität verringern sich etwas durch die Verwendung veredelter Gurkenpflanzen, die Pflanzen sind dann deutlich robuster.

Der Klatschmohn Papaver rhoeas mit seinen zarten Blütenblättern war einmal ein weitverbreitetes Ackerwildkraut. Leider hat ihn das gleiche Schicksal ereilt wie die Kamille, die Kornblume und viele andere klassische Wildkräuter, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den Einsatz von Herbiziden stark dezimiert wurden.

Um so mehr ein Grund, mal wieder Wildarten im eigenen Garten eine Chance zu geben. Klatschmohn wird jetzt in kräftige, nährstoffreiche, aber nicht zu nasse Böden an Ort und Stelle eingesät. Von Juni bis Ende Juli werden dann die leuchtend roten Blüten entfaltet, die sich übrigens auch für die Vase schneiden lassen. Da es sich um nicht sehr haltbare Blüten handelt, schneidet man am besten gleich am frühen Morgen, sobald die grünen Knospenhüllen abfallen.

Einmal ausgesät, breitet sich Mohn oft durch Selbstaussaat weiter aus. Wer als Obstgärtner die Herausforderung sucht, kann jetzt nach den letzten Frösten bis Mitte April noch Pfirsichbäume pflanzen. Ein Vorteil dieses nicht ganz unempfindlichen Obstgehölzes ist ein relativ geringer Platzbedarf, so dass es auch für kleine Gärten geeignet ist.

Wichtig ist eine ausgiebige Bewässerung nach der Pflanzung, da gerade junge Bäume reichlich Wasser benötigen. Der Standort sollte geschützt sein und einen durchlässigen Boden aufweisen. Staunässe ist also auf jeden Fall zu vermeiden, und auch sonst braucht dieses Gehölz etwas mehr Pflege als andere. Besonders gefürchtet - aber leider auch weit verbreitet - ist die Kräuselkrankheit, gegen die es bislang leider noch keine völlig resistenten Sorten gibt. Die Kräuselkrankheit wird durch einen Pilz Taphrina deformans verursacht, der bewirkt, dass sich die Blätter bald nach dem Austrieb kräuseln.

Die befallenen Blattteile werden dick und verfärben sich zum Teil rötlich, bis sie dann vertrocknen und abfallen. Eine Bekämpfung der Kräuselkrankheit ist nur bedingt möglich und nur mit Mitteln erlaubt, die für die Kräuselkrankheit zugelassen sind Fachhandel. Der richtige Zeitpunkt für die Behandlung ist gegeben, sobald die Knospen zu schwellen beginnen, was in wärmeren Wintern sehr früh auftreten kann.

Vom ersten Schwellen der Knospen bis zur vollständigen Öffnung können drei Spritzungen in einem Abstand von zwei bis drei Wochen erforderlich sein. Die Kerne sollten möglichst einzeln in kleinen Töpfen oder auch Joghurtbechern wichtig: Diese Tropengemüse brauchen nämlich eine möglichst hohe Keimtemperatur von etwa 20 Grad Celsius. Im Freiland sollten Gurken und Kürbisse daher nie vor den Eisheiligen ausgesät werden. Wenn Sie jedoch Ihre vorgezogenen Pflanzen mit der normalen Aussaat mischen, können Sie trotzdem besonders früh und lange ernten.

Alle Vertreter aus der Kürbisfamilie brauchen übrigens reichhaltige Düngung und viel Wasser. Spätestens jetzt sollten Rosen geschnitten werden.

Alle über den Winter abgestorbenen Pflanzenteile sollten ebenso wie die wilden Triebe entfernt werden. Für den Rosenschnitt gilt allgemein folgende Regel: Ein schwacher Rückschnitt führt zu einem schwachen Austrieb mit wesentlich mehr neuen aber schwächeren Trieben, während ein starker Rückschnitt zu einem starken Austrieb aus wenigen kräftigen Trieben führt. Beim Rosenschnitt sollten die Schnitte immer etwa 0,5 Zentimeter über den Knospen geführt werden.

Anfang bis Mitte April kann Rosenkohl ins Saatbeet ausgesät werden. Bis Mitte Juni sollte er dann an seinen endgültigen Platz ausgepflanzt werden. In der Fruchtfolge kann er als ausgesprochene Nachkultur nach Frühkartoffeln oder Erbsen gepflanzt werden. Bei Rosenkohl muss man sich besonders vor einer Überdüngung hüten, da man sonst keine festen Röschen ernten wird.

Holzaschedüngung soll dagegen die Entwicklung fester Rosen unterstützen. Wussten Sie übrigens, dass alle Kohlgemüse von einer bescheidenen Wildform Brassica oleracea abstammen, die noch heute in den Mittelmeerländern, an der Atlantikküste und auf Helgoland wächst.

Wer seine Kübelpflanzen überwintert hat, sollte sie jetzt umtopfen. Solange man den Pflanzen jedes Jahr neue Erde gibt, kann man ganz normale Blumenerde verwenden. Sie werden in der Regel nicht jährlich verpflanzt. In dieser Situation ist es wichtig, das richtige Substrat auszuwählen. Spezielle Kübelpflanzensubstrate haben diese Eigenschaften und man sollte die Investition schon tätigen.

Kaufen sollte man sie jedoch nur, wenn man einen geschützten, frostfreien und hellen Raum hat, in dem man die Pflanzen aufbewahrt, bis sie ab Mitte Mai ins Freiland gestellt werden.

Auch sollte man sich vor dem Einkauf nicht nur darüber Gedanken machen, wo die Kübelpflanze während des Sommers stehen wird, sondern auch darüber, wo man sie überwintern wird. Doch wenn man sie nach der Winterpause, die die meisten Kübelpflanzen im Keller verbringen müssen, in Augenschein nimmt, sind sie oft mehr als mickrig.

Manche Pflanze wanderte schon auf den Kompost, weil sie vermeintlich abgestorben war. Doch mit dem Wegwerfen sollte man nicht zu voreilig sein. Umtopfen in frisches Substrat und ein kräftiger Rückschnitt - um ca. Kriterien sollten neben persönlichem Geschmack in erster Linie der geplante Standort im Sommer und der für die Überwinterung sein. Die Palmen können in einem nicht zu warmen Zimmer überwintern, alle anderen Pflanzen überstehen notfalls auch den Aufenthalt im Keller.

Besser kommen die Pflanzen natürlich über den Winter, wenn sie hell und kühl aufgestellt werden, zum Beispiel im Treppenhaus oder im kühlen Wintergarten.

Diese Pflanzen benötigen jedoch einen hellen, kühlen Raum zum Überwintern. Leider ist der Sommer nicht immer sonnig und warm in unseren Breiten. Es gibt jedoch Pflanzen, die kühle Sommer bestens überstehen: Der sommerliche Speiseplan wird hauptsächlich von dem bestimmt, was der Gemüsegarten hergibt. Darum sollte man den eigenen Garten auch ruhig einmal zum Experimentieren nutzen und Gemüsearten anbauen, die nicht in jedem Geschäft zu kaufen sind, oder nur zu hohen Preisen angeboten werden.

Natürlich werden auch diese Kulturen in den Fruchtfolgeplan bzw. Mangold wird wie Spinat zubereitet und lässt sich wie dieser gut einfrieren. Im Gegensatz zu Spinat kann Mangold aber über einen längeren Zeitraum immer wieder beerntet werden und hat auch weniger Putzabfall. Mangold ist mit seinem hohen Gehalt an Magnesium und Carotin ein gesundes Frischgemüse.

Wir unterscheiden zwischen Rippenmangold Beta vulgaris var. Vulgaris , wobei letzterer weniger empfindlich gegen niedrige Temperaturen ist. Direktaussaat ist ab April möglich. Der Reihenabstand beträgt 30 bis 40 Zentimeter, nach dem Auflaufen muss vereinzelt werden.

Die Ernte beginnt ab Juni und kann den ganzen Sommer über dauern, wenn man die inneren Herzblätter nicht abschneidet, aus denen sich die Pflanze regeneriert.

Pepino Pepino Solanum muricatum ist ein Fruchtgemüse und gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist damit zum Beispiel mit Tomate und Kartoffel verwandt. Da die Melonenbirne, so ihr deutscher Name, nur über Stecklinge sortenecht zu vermehren ist, muss man sich zunächst eine Pflanze kaufen. Vereinzelt wird sie auch als Ampelpflanze angeboten. Damit die Bewurzelung gelingt, verwendet man am besten ein Zimmergewächshaus oder stülpt eine durchsichtige Plastiktüte über die Stecklinge.

Da die Pflanzen sehr frostempfindlich sind, dürfen sie erst nach Mitte Mai ins Freiland gestellt oder gepflanzt werden. Sie benötigen viel Wasser - insbesondere, wenn sie nicht ausgepflanzt sondern als Kübel- oder Ampelpflanze gehalten werden - und nicht zuviel Dünger. Insbesondere hohe Stickstoffgaben müssen vermieden werden, weil sich sonst zwar viel Laub, aber nur wenig Früchte bilden.

Ein sonniger Standort ist vorzuziehen, da die Früchte viel Licht benötigen. Ausgepflanzt wird die Melonenbirne zu einem ca.

Ihr Geschmack ist eine Mischung aus Melone und Birne. Sie haben einen hohen Zucker- und Vitamin-C-Gehalt und sind sehr saftig. Sie eigenen sich geschält besonders für den Frischverzehr.

Durch ihre lange Lagerfähigkeit ca. Man kann mit fünf bis 20 Früchten pro Pflanze rechnen. Die Überwinterung der Pflanzen erfolgt in einem hellen, frostfreien Raum. Grünspargel Spargelliebhaber kommen bei diesem Gemüse voll auf ihre Kosten.

Dabei ist der Anbau von Grünspargel Asparagus officinalis erheblich einfacher als der des Bleichspargels.

Grünspargel gedeiht auch in schwererem Boden, der allerdings humos sein muss. Dazu gräbt man spatentief und den ausgehobenen Graben nochmals ca. Darauf breitet man die Wurzeln der Jungpflanzen aus. Ein Abstand in der Reihe von 50 Zentimetern, und ein Reihenabstand von einem Meter sollten eingehalten werden. Die Pflanzen werden mit dem Aushub bedeckt. Bei der Kultur von Grünspargel entfällt das Aufhügeln. In ungünstigen Lagen kann man allerdings die Pflanzung mit schwarzer Folie bedecken, unter der sich der Boden schneller erwärmt.

Sobald sich die ersten Spargelspitzen zeigen, wird die Folie entfernt. Wie beim Bleichspargel kann man aber erst ab dem dritten Standjahr mit voller Ernte rechnen und am Da der Spargel im Licht heranwächst, bildet er Chlorophyll und wird grün.

Pastinake Die Pastinake Pastinaca sativa, Familie: Doldenblütler ist ein Wurzelgemüse, das hierzulande fast vergessen ist. Dabei ist die Pastinake sehr vitaminreich insbesondere Vitamin C , und hat einen hohen Calcium- und Kaliumgehalt, ist also ernährungsphysiologisch wertvoller als die Möhre. Zudem gibt es kaum Probleme mit Krankheiten und Schädlingen. Ausgesät wird von März bis Mai, wobei die Keimfähigkeit nur bei wirklich frischem Saatgut gewährleistet ist. Bei niedrigen Temperaturen kann die Keimung bis zu vier Wochen auf sich warten lassen.

Pastinaken gehören zu den Schwachzehrern werden entsprechend in die Fruchtfolge eingebaut. Ab August kann fortlaufend geerntet werden.

Da die Wurzeln frosthart sind, können sie auch über Winter im Boden bleiben und man erntet nach Bedarf bei offenem Boden. Droht Dauerfrost, empfiehlt sich eine schützende Abdeckung mit Stroh. Pastinakenwurzeln verwendet man entweder roh in Salaten oder kocht sie mit anderen Gemüsen zu Eintopfgerichten. Die Blätter eignen sich als Gewürz und die Samen verwendet man wie Dillsamen.

Empfindliche Personen sollten beim Ernten vorsichtig sein, da die Blätter bei Berührung Hautreizungen auslösen können. Exotische Kiwis Die aus dem subtropischen China stammende Kiwi kann in geschützten, warmen Lagen auch in unseren Breiten angebaut werden. Wir unterscheiden zwei verschiedene Arten, Actinidia chinensis und Actinidia arguta, die zwar kleinere Früchte hat, aber frosthärter ist.

Dabei reicht eine männliche Pflanze für mehrere bis zu sechs weibliche Pflanzen aus. Die schnellwachsenden, schlingenden Pflanzen müssen an einem Gerüst gezogen werden, das eine Höhe von mindestens zwei, und eine Breite von mindestens vier Metern haben sollte.

Es hat sich bewährt, das Gerüst so an eine Wand zu setzen, dass unter Umständen ein Winterschutz angebracht werden kann, denn Kiwis sind frostempfindlich. Bei Temperaturen unter - 10 Grad Celsius Actinidia chinensis können sie erfrieren.

Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, wobei der Boden zunächst tief mindestens zwei Spaten tief gelockert wird. Da Kiwis ähnliche Ansprüche an den Boden haben wie beispielsweise Heidelbeeren oder Rhododendren, muss man für einen pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 sorgen.

Dafür wird bei den Pflanzarbeiten reichlich Torf eingearbeitet. Es erfolgt weder ein Pflanzschnitt, noch werden die Pflanzen in den ersten drei Jahren geschnitten, damit sich der Blütenansatz nicht verzögert. Mit der ersten Ernte ist im dritten Pflanzjahr zu rechnen.

Damit nicht unnötig viel Kraft in die Laubbildung gesteckt wird und die Früchte gut reifen können, kürzt man im Juli die Nebentriebe soweit ein, dass oberhalb der Früchte nur noch vier bis fünf Blätter stehen bleiben. Die Blüten selbst erscheinen erst im Mai, was zu einer relativ späten Fruchtreife im Oktober führt. Vor den ersten Frösten müssen die Früchte geerntet werden. Sie lassen sich aber gut im Zimmer nachreifen.

Im Kühlschrank können sie mehrere Wochen gelagert werden. Neben den vielen spektakulären Stauden, die entweder mit herrlichen Blüten oder interessantem Blattschmuck aufwarten können, gibt es solche, die nicht ganz so augenfällig sind, sich aber doch als nahezu unentbehrlich erweisen.

So auch der Frauenmantel, der in Gärten meist in seiner weichen Form, der Alchemilla mollis, anzutreffen ist. Er ist besonders dort gut platziert, wo es den Boden zwischen höheren Stauden oder auch Gehölzen, etwa Lavendel oder Strauchrosen, zu bedecken gilt. Im Sommer erscheinen die vielen kleinen, gelb-grün leuchtenden Blüten, die in Trugdolden über dem Laub stehen. Oft wird empfohlen, Verblühtes abzuschneiden, um das Aussamen zu unterbinden, doch mancher Gärtner schätzt diese Art der Vermehrung durchaus.

Der deutsche Name leitet sich aus der früheren Verwendung als Heilkraut ab. Man sagt Frauenmantel eine Linderung bei Wechseljahresbeschwerden nach, und noch heute schwören einige auf Tee aus Frauenmantel. Teils schweben sie im Wasser, teils bilden sich lange Fadenalgen oder dichte Matten Grüner Algen auf dem Grund oder auf den Wasserpflanzen, die im Sommer bei starker Sauerstoffproduktion plötzlich aufschwimmen und an der Wasseroberfläche treiben.

Ersteres vermindert man mit einer Ufer- und Sumpfzonenbepflanzung durch Schilfrohr, Rohrkolben, Zypergras und Ähnliches.

Deren Eintrag lässt sich verhindern durch das Auffangen von Herbstlaub mittels eines Netzes. Zur Bepflanzung nur spezielle, nährstoffarme Teicherde verwenden. Gelöstes Kalk kann von der Befüllung mit Leitungswasser herrühren, aber auch von kalkhaltigen Steinen. Bewährt hat es sich, abgestandenes Regenwasser zur erstmaligen Befüllung und zum Nachfüllen zu verwenden, je nach Wasserhärte noch mit Leitungswasser vermischt.

Fische gehören für viele unbedingt zu einem Teich dazu. Sonst ist die Selbstreinigungswirkung des Teiches zu gering, die Ausscheidungen reichern das Wasser mit Nährstoffen an. Darüber hinaus vertilgen Fische Mikroorganismen, die ihrerseits von Algen leben. Karpfenfische, wie der Goldfisch, wühlen den Grund auf, was zusätzlich zur Wassertrübung beiträgt. Besser geeignet sind heimische Kleinfische, wie das Moderlieschen, welche munter an der Oberfläche nach Mücken springen.

Auf keinen Fall aber nun abrupt in die pralle Sonne stellen, denn auch die sonnenhungrigsten Vertreter könnten einen Sonnenbrand erleiden. So gelingt die Anpassung an die stärkere UV-Bestrahlung. Nur wenige Kübelpflanzen müssen jährlich umgetopft werden.

Dazu zählen junge, noch in der Entwicklung befindliche Pflanzen und die mit einem hohen Nährstoffgehalt, etwa Engelstrompete und Wandelröschen. Die meisten anderen werden nur alle zwei bis drei Jahre umgetopft. Dann aber nur beste Kübelpflanzenerde verwenden, die sehr strukturstabil ist.

Wobei der Wasserhaushalt noch mit etwas gedämpfter Lehmerde und scharfem Sand verbessert werden kann. Die Luftkapazität lässt sich mit Blähton und Perlite Baumarkt verbessern.

Dann noch mit Langzeitdünger versetzt, ist für Nahrung über die ganze Saison gesorgt. Je schwieriger dies ist wegen der starken Durchwurzelung , desto dringender ist Umtopfen geboten.

Fehlendes wird mit frischer Kübelpflanzenerde, wieder mit Langzeitdünger vermischt, aufgefüllt. Was bei den meisten Pflanzen fast den Tod bedeutet, ist hier an solchen Tagen Pflicht: Auch der Düngerbedarf darf nicht unterschätzt werden, soll die Pflanze kräftig wachsen und stark blühen: Der sonnigste Standort im Freien ist der beste — ein wenig windgeschützt und warm.

In kühlen, verregneten Sommern kann dennoch die Blüte nahezu ausbleiben, weil die Lichtmenge für den sonnenhungrigen Oleander dann nicht ausreicht. Zum Herbst hin stockt dann das Wachstum, angesetzte Blütenknospen verharren bis zur nächsten Saison, um dann rasch zu erblühen. Daher nur dann zurückschneiden, wenn es aus Platzgründen unerlässlich ist, und zwar im Herbst, denn im Frühjahr fällt die Trennung von den Knospen noch schwerer. Ansonsten vertragen Oleander einen Schnitt sehr gut. Überwintert wird möglichst hell und zugleich kühl, damit die Ruhephase möglichst lange andauert.

Zu hohe Temperaturen sind eher schädlich als zu kalte, die meisten Sorten vertragen sogar ein paar Frostgrade. Gegossen wird dann nur, um den Wurzelballen so eben leicht feucht zu halten. Im Frühjahr werden die Wassergaben entsprechend der Temperaturentwicklung langsam erhöht, und ab Mitte Mai können die Pflanzen dann ins Freie gestellt werden.

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